Tiernotfall? So erhältst Du schnell Hilfe
Nicht jede Auffälligkeit bei Hund oder Katze ist ein lebensbedrohlicher Notfall. Manche Situationen erfordern jedoch sofort tierärztliche Hilfe. Damit Du im Ernstfall keine Zeit verlierst, findest Du hier die wichtigsten Informationen und den direkten Weg zum tierärztlichen Notdienst.
Während unserer regulären Sprechzeiten helfen wir Dir selbstverständlich gerne weiter. Außerhalb unserer Öffnungszeiten empfehlen wir den offiziellen Tiernotdienst Schleswig-Holstein.
FördeVet ist keine 24-Stunden-Notfallpraxis
Unsere Praxis arbeitet nach Terminvereinbarung und ist auf die tierärztliche Verhaltensmedizin bei Hund und Katze spezialisiert.
In akuten lebensbedrohlichen Situationen wende Dich bitte unmittelbar an den zuständigen tierärztlichen Notdienst.
Tierärztlicher Notdienst Schleswig-Holstein
Außerhalb unserer Öffnungszeiten findest Du den diensthabenden Tierarzt jederzeit über den offiziellen Tiernotdienst Schleswig-Holstein.
Der tierärztliche Notdienst für Schleswig-Holstein ist
unter einer zentralen Telefonnummer von der Landestierärztekammer organisiert:
0481 – 85 82 39 98
Es kann passieren, dass Dein Gespräch nicht sofort angenommen wird, dann versuche es bitte kurze Zeit später noch einmal. Bitte beachte, dass die diensthabende Tierärztin sich nicht ständig in der Praxis aufhält oder gleichzeitig mit einem Notfall beschäftigt sein kann.
Für die Inanspruchnahme des Notdienstes ist von Dir neben der tierärztlichen Dienstleistung (mind. 2facher Satz - höchst. 4facher Satz der GOT) eine Notdienstgebühr in Höhe von 50,00 € zzgl. MwSt. (entsprechend 59,50 € brutto) vor Ort zu bezahlen.
Die Nachtzeit gilt von 18.00 – 08.00 Uhr und Wochenende von Freitags 18.00 – Montags 08.00 Uhr (das gilt nicht, wenn reguläre Öffnungszeiten der Praxis in diese Zeiten fallen).
Wann solltest Du sofort handeln?
Einige Symptome bei Hund und Katze können auf einen lebensbedrohlichen Notfall hinweisen und sollten nicht abgewartet werden. Je früher eine tierärztliche Behandlung erfolgt, desto besser sind häufig die Behandlungsmöglichkeiten und die Prognose.
Suche daher umgehend tierärztliche Hilfe auf, wenn Dein Tier beispielsweise:
- Atemnot oder starke Atembeschwerden zeigt.
- Bewusstlos ist, zusammenbricht oder nicht mehr ansprechbar wirkt.
- Krampfanfälle hat oder wiederholt krampft.
- Starke Blutungen oder tiefe Verletzungen aufweist.
- Nach einem Verkehrsunfall, Sturz oder anderen schweren Trauma verletzt wurde.
- Anhaltend erbricht oder Durchfall hat – insbesondere mit Blut oder bei deutlicher Schwäche.
- Den Verdacht auf eine Vergiftung hat, beispielsweise nach der Aufnahme von Medikamenten, Giftködern, Pflanzen oder Chemikalien.
- Einen stark aufgeblähten Bauch entwickelt, erfolglos würgt oder unruhig wirkt – mögliche Hinweise auf eine Magendrehung beim Hund.
- Nicht urinieren kann, obwohl wiederholt versucht wird Harn abzusetzen.
- Starke Schmerzen zeigt, ununterbrochen schreit oder sich nicht mehr bewegen möchte.
- Schwere Geburtsprobleme oder Komplikationen während der Geburt auftreten.
Wichtig: Diese Auflistung ersetzt keine tierärztliche Untersuchung. Wenn Du unsicher bist, ob es sich um einen Notfall handelt, solltest Du lieber einmal zu früh als einmal zu spät tierärztlichen Rat einholen. Im Zweifel kontaktiere umgehend den zuständigen tierärztlichen Notdienst.
Kein Notfall, - aber Du machst Dir Sorgen?
Viele gesundheitliche oder verhaltensbezogene Probleme lassen sich zunächst in einer tierärztlichen Videokonsultation einschätzen.

